
Hitzesicher · Kartenreihe
Straße für Straße: wo Hitze entsteht und wo Schatten fehlt
Hitzesicher wertet den öffentlichen Straßenraum einer Kommune oder eines Standorts auf Baumschatten und Hitzebelastung aus. Adressscharf, im Browser leicht bedienbar, ohne GIS-Arbeitsplatz. Innerhalb von wenigen Stunden auf weitere Daten erweiterbar und verknüpfbar mit internen Daten.

Die Ausgangslage
Immer mehr Daten, immer weniger Überblick
In fast jeder Kommune ist bekannt, wo es im Sommer unerträglich heiß wird: der Platz vor dem Rathaus, die Haltestelle ohne Dach, der Schulhof aus Asphalt. Dieses Wissen stammt aus Begehungen, Beschwerden und der Erfahrung einzelner Mitarbeitender.
Was immer mehr fehlt, ist es den Überblick zu wahren. Welche Straße sollte zuerst beschattet werden? Wie viele Kindertagesstätten liegen unbeschattet in einem stark belasteten Bereich? Wie weit ist es bis zum beschlossenen Ziel für die Kronenüberdeckung, und in welchem Ortsteil fehlt am meisten? Wo kosten welche Maßnahmen wie viel und wie kann ich Kosten und Wirksamkeit am besten abwägen? Diese Fragen werden immer wichtiger bei knappen Kassen und steigenden Anforderungen.
In der Folge werden oft teure Gutachten beauftragt. Was Kommunen dafür heute zahlen, lässt sich in öffentlichen Ratsdokumenten einsehen.
| Leistung | Bisheriger Preisrahmen |
|---|---|
| Stadtklimaanalyse einer Großstadt, mit Maßnahmen- und UmsetzungskonzeptStadtratsvorlage Fürth | 180.000 bis 220.000 € |
| Klimaanpassungskonzept, Stadt mit rund 41.000 EinwohnernPressemitteilung Leinfelden-Echterdingen | 75.000 bis 150.000 € |
| Hitzeaktionsplan, Stadt mit 50.000 bis 100.000 EinwohnernErfahrungswerte, klimastadtraum.de | 80.000 bis 150.000 € |
| Baumkataster, ErsterfassungAnbieterlisten, Ausschreibung Monheim am Rhein | 2,10 bis 18,90 € je Baum |

Das Produkt
Eine Karteninstanz für Ihr Gebiet
Eine eigenständige Instanz unter eigener Adresse, bedienbar am Rechner und auf dem Mobilgerät, ohne GIS-Arbeitsplatz und ohne Vorkenntnisse. Mit Adresssuche, Teilen-Link, Bildexport und Luftbild-Hintergrund.
Ebenen der Detailkarte
| Bäume | Einzelbäume mit Kronen, aus Kataster und Laserabtastung |
| Wo fehlt Schatten? | Straßenbeschattung im gleitenden 20-Meter-Fenster, Kronenüberdeckung |
| Hitze an einem Sommertag | Gefühlte Temperatur, flächendeckend, 14 Uhr |
| Hitzebelastung nachts | Nächtliche Wärmebelastung |
| Kaltluft | Kaltluftflächen mit Kennwerten |
| Suchräume | Mögliche Standorte für neue Baumstandorte |
| Gebäude | Gebäudebestand, wo verfügbar |
| Flächenkonkurrenz | Parken, Laden und Liefern, Kreuzungszonen, einschließlich Behindertenparken |
Dazu sechs Unterseiten: Einordnung, Übersicht, Standortanalyse mit der Detailkarte, Investitionsbedarf und Förderszenarien, Methodik, Datencheck.
Vier Positionen, so wird geliefert
Position 01
Datenerhebung und Prüfprotokoll
Vollabzug der amtlichen und offenen Quellen. Jedes Feld wird empirisch protokolliert, mit Belegungsgrad und Wertespanne. Die Datencheck-Seite macht das Protokoll einsehbar.
Position 02
Karteninstanz
Die Instanz mit allen Ebenen, die Ihre Datenlage trägt, und den sechs Unterseiten.
Position 03
Unabhängige Gegenrechnung
Die Kennzahlen werden ein zweites Mal auf anderem Weg aus den Rohdaten gerechnet, Toleranz zwei Prozentpunkte. Automatische Tore für Quellenangaben und Datenschema brechen den Bau ab, statt still weiterzulaufen.
Position 04
Methodikseite und Übergabe
Quellen, Verfahren und Grenzen der Aussagekraft, dokumentiert auf der Instanz selbst.
Für wen
Gleiche Herausforderungen für verschiedene Akteure
Der Umgang mit Hitzebelastung als strategische Größe.
Lösungen für Verwaltungen
Eine Priorisierung, die in jedem Ausschuss trägt. Die Karte zeigt für das gesamte Gemeindegebiet, Straße für Straße, wo Schatten fehlt und wo die Belastung hoch ist. Neben jeder Zahl stehen Quelle und Erhebungsstand. Aus einer Schätzung wird eine Begründung.
- Reihenfolge nach gemessenem Defizit: Kitas, Schulen und Haltestellen mit ihrer Beschattung, dazu Suchräume für neue Baumstandorte je Flurstück. In Meerbusch liegen 457 von 850 geprüften Aufenthaltsorten unter zehn Prozent Beschattung.
- Kosten und Wirkung abwägen: eine eigene Unterseite beziffert den Investitionsbedarf bis zum beschlossenen Ziel für die Kronenüberdeckung und stellt Förderszenarien daneben.
- Geprüft, bevor es zu Ihnen kommt: jede Kennzahl wird ein zweites Mal auf anderem Weg aus den Rohdaten gerechnet, und eine Datencheck-Seite legt Belegungsgrad und Wertespanne jedes Datenfelds offen.
- Verwendbar in Ratsvorlagen, Konzepten und Förderanträgen. Die Nutzungsrechte gelten zeitlich und räumlich unbegrenzt und schließen die Weitergabe an beauftragte Dritte ein. Die Karte ersetzt weder Begehung noch amtliche Klimaanalyse, sie ermöglicht einen viel strategischeren Einsatz beider Instrumente.

Belege
Umfassende Methodik, mehrfach mit verschiedenen Quellen nachgemessen
Die Besonderheiten jeder Karte fließen in den Analyseprozess jeder anderen Kommune ein. So wird jede Analyse in Echtzeit stetig verbessert.
Meerbusch, die Beispielkarte
Alle Werte aus der ausgelieferten Karteninstanz, Stand 12. August 2026.
| Erfasste Bäume | 181.388 |
| Kronenüberdeckung im Straßenraum | 9,4 % |
| Straßenfläche unter zehn Prozent Kronenüberdeckung | 65,7 % |
| Geprüfte Aufenthaltsorte | 850 |
| davon unter zehn Prozent beschattet | 457 |
| Suchräume für neue Baumstandorte | 2.165 |
Datenbasis: Geobasis NRW, normalisiertes Oberflächenmodell nDOM50, daraus die Baumstandorte abgeleitet. Erfasst jede Krone ab rund fünf Metern Höhe, auch auf Privatgrund. Bäume unter fünf Metern fehlen ganz.




Die Reihe umfasst 37 Karten in zehn Ländern. Die einzelnen Kartenstände sind Arbeitsstände für die jeweilige Kommune und deshalb zugangsgeschützt. Meerbusch zeigen wir als Beispiel, den Zugang dazu geben wir auf Anfrage.
Der Weg
Drei Schritte zu einer Zusammenarbeit
Die beste Zusammenarbeit beginnt mit der richtigen Frage.
Schritt 01
Kostenloses 30-Minuten Gespräch
Wir klären, welche Daten für Ihr Gebiet vorliegen und was eine Karte dort zeigen kann. Am Ende wissen Sie, welche Ebenen möglich sind und welche nicht.
Schritt 02
Das Standort-Dossier
Ein Dokument mit den echten Kennzahlen Ihres Gebiets, mit Quellen und Grenzen neben jeder Zahl, dazu ein befristeter Zugang zur Karte. Damit können Sie das Thema im eigenen Haus vertreten, bevor Sie über eine Instanz entscheiden. Wird bei Beauftragung einer Instanz binnen sechs Monaten voll angerechnet.
Schritt 03
Die Karteninstanz
Ihre Instanz unter eigener Adresse, gestaffelt nach Einwohnerzahl, oder die geschützte Standortinstanz für ein Werksgelände. Mit Betriebsvertrag bleibt sie aktuell, ohne ihn bleibt sie im übergebenen Stand.
Konditionen für Dossier und Karteninstanz besprechen wir im Gespräch, zugeschnitten auf Gebiet, Datenlage und Umfang.
Kommunalrichtlinie und die Förderrichtlinie zur Anpassung an den Klimawandel fördern kommunale Anpassungskonzepte, für finanzschwache Kommunen mit erhöhten Sätzen. Ob eine Karteninstanz als Einzelleistung darunter fällt, ist ungeprüft und gehört ins Gespräch, nicht in eine Zusage. Belegt ist die Förderfähigkeit von Konzepten und Analysen als Baustein.
Offen gesagt
Was nicht enthalten ist
Dieser Abschnitt steht vor dem Kontakt und nicht im Kleingedruckten. Eine Erwartung, die erst im Projekt auffliegt, kostet beide Seiten mehr als ein offener Satz vorher.
- Mesoskalige Stadtklimamodellierung, also das Produkt der klassischen Stadtklimaanalyse.
- Maßnahmen- und Umsetzungskonzept im Sinne der Förderrichtlinien.
- Baumkontrolle und Verkehrssicherung nach FLL und VTA.
- Hitzeaktionsplan.
- Rechts- und Förderberatung.
- Datenaktualisierung ohne Betriebsvertrag. Ohne ihn bleibt die Instanz im übergebenen Stand.

Wer dahinter steht
Wer die Karten baut
Dr. Julian Zuber
Baut die Kartenreihe seit ihrem ersten Ort: Datenbeschaffung, Auswertung, Gegenrechnung und Frontend. Bei der Tetranomics SE.